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[Volk] Menschen (Theria)

Moderator: Pallanon

[Volk] Menschen (Theria)

Beitragvon Pallanon » 3. Jun 2015, 09:53

Grundsätzliches:

Die Menschen sind von allen Rassen die diverseste, was ihre Kulturen angeht. Nur die Zwerge und die Ratlinge mit ihren verschiedenen Klans haben etwas ähnliches. Sie sind auch das einzige Volk, das das Ritual des Eiswanderers zweimal entdeckt hat und beide Male ohne Hilfe von Außen, was ihnen besonderen Respekt gerade von den Zwergen eingebracht hat.

Geschichte:
Die Geschichte der Menschen begann auf Theria, einer Insel ziemlich weit von der nächsten entfernt, randwärts des Reichs der Goblins. Schon die ersten Anfänge ihrer Geschichtsschreibung berichten von mehreren Völkern/Stämmen, die teilweise miteinander im Konflikt lagen.

Aus dieser Frühzeit ist das Erscheinen des Propheten Tsarok wohl das einschneidenste, denn mit dem Jahr seines Einzugs in Aklamitro und seiner Krönung zum Gottkönig dieser Stadt beginnt die heute von den Menschen benutzte Zeitrechnung. Es folgte eine Reihe religiös motivierter Kriege, von denen der wichtigste wohl der Kreuzzug des Volkes der Vashu war, denn dies war das erste Mal dass die anderen Völker ihre religiösen Unterschiede beiseite legten, um sich gegen diesen gemeinsamen Feind zu vereinigen. Tsaroken und Lokani hielten gemeinsam mit den Bewohnern von Cairnach den Ansturm der Vashu auf. Nachdem die Legende von der Unbesiegbarkeit der Vashu-Priester nicht mehr länger aufrecht erhalten werden konnte, verlor deren heiliger Krieg sehr schnell sein Momentum, aber auch auf der anderen Seite zerbrach das Bündnis bald nach der Vertreibung der Vashu in die Randgebiete, da der gemeinsame Feind geschlagen war. Die Vashu konnten ihr Stigmata nie ganz abschütteln.

Um das Jahr 800 herum begann ein Zeitalter der Aufklärung in den reichen Handelsstädten zwischen den Flüssen Evanos und Thyamos und die erste Magierakademie wird urkundlich erwähnt. Bald erfasste das Klima von Frieden und Fortschritt fast die gesamte Insel und auch in anderen Städten als nur Abila begannen Menschen mit dem Studium der arkanen Magie. Vom Schwinden der Dominanz der alten Religionen beflügelt sahen sich bald einige dieser Magier berufen, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und überall auf Theria wurden Könige und Priester von den Thronen gejagt und die Magokratie ausgerufen. In der Folge entstanden drei große Machtblöcke, nämlich die Abilitische Union, der Himeraner Bund, benannt nach den jeweils beherrschenden Magier-Schulen und das Patolytische Reich, in dem sich das tsarokanische Priestertum hatte halten können. Alle drei Seiten standen einander unversöhnlich gegenüber, trauten sich aber jeweils nicht, einen der anderen anzugreifen aus Angst, von einem Zweckbündnis seiner Gegner hinweggefegt zu werden. Alle Seiten erschufen in den nächsten hundert Jahren immer gefährlichere magische Waffen und Zauber, und bauten so ein Gleichgewicht der gegenseitigen Abschreckung auf. Da jeder Machtblock schon früh anfing seine Bevölkerung zum ständigen Kriegsdienst heranzog, hätten die Minen und Felder brach gelegen und so wurden die Vashu zusammengetrieben und versklavt. Durch das harte Leben in den Randgebieten Therias waren aus den Vashu in den Augen der herrschenden Magier und Priester wenig mehr als primitive Wilde geworden, denen man mit harter Arbeit regelrecht einen Gefallen tun würde. Kritische Stimmen wurden schnell beseitigt und gleichzeitig die Zahl der Sklaven erhöht. Die Sklaven wurden mehr und mehr zu einem bestimmenden Element der Wirtschaft und da die Sterblichkeitsrate durch die immer höheren Anforderungen und die sich immer weiter verschlechternden Arbeitsbedingungen immer mehr zunahm, sah man sich gezwungen, die Sklaven zu verbessern. Zuerst stärkte man nur ihre Körper, aber dann auch ihren Geist, damit die Vashu ihre eigenen Aufseher stellen sollten. Man machte sich dabei keine Sorgen um eine Revolte, denn eine solche könnte selbst ein schlecht ausgebildeter Magier mit nur wenigen Feuerbällen gleich im Keim ersticken.

Es ist nicht klar, ob ihnen freundlich gesinnte Menschen geholfen haben, oder ob sie es aus eigener Kraft schafften, aber im Jahr 1085 verließen die Vashu Theria über das schwarze Eis. Sie hatten irgendwie das Ritual des Eiswanderns für sich entdeckt, etwas, dass nach damals gängiger Lehrmeinung vollkommen unmöglich zu bewerkstelligen war. Dieser Exodus führte zu großen Unruhen und spätestens als Gerüchte aufkamen, dass die Magier die Vashu-Sklaven durch die eigene Bevölkerung oder sogar die ihrer Nachbarreiche ersetzen wollten, kam es zur Revolution und fast wären Zauber ausgesprochen worden, die Theria für alle Zeiten unbewohnbar gemacht hätten.
Es ist der Geistesgegenwart der damaligen Führer zu verdanken, dass die Geschichte Therias in diesen unheilsschwangeren Monaten nicht endete. Stattdessen einigte man sich auf den Frieden von Kalverno: Magiewirkern war es fortan verboten, irgendeiner Form der Regierung vorzustehen und die Zauber und Waffen, mit denen sich die Menschen fast selbst vernichtet hatten wurden auf ewig in sogenannten Friedensgrüften eingeschlossen. Man teilte die alten Herrschaftsgebiete auf und lies die einzelnen Völker selbst ihre Vertreter für einen ganz Theria regierenden Rat wählen.

Die Menschen Therias bauten ihre Zivilisation neu auf und versuchten mit ihren Nachbarn, die zum Teil für Generationen Todfeinde gewesen waren in Frieden zu leben. Den Zauberwirkern gelang es sogar, das Ritual des Eiswanderns zu entwickeln und schon bald zogen Karavanen von Theria zu den Wolfsinseln, zum Lyren-Archipel und sogar zu den Zentaureninseln. Man baute Handelsposten auf, von denen einige schnell zu veritablen Städten heranwuchsen. Bei anderen fand man bei der Ankunft einer Karavane nur noch Trümmer und grausam zur Schau gestellte Leichen, als Erinnerung daran, dass die Vashu und ihr Hass auf die Menschen noch immer sehr lebendig waren.

Es war am Anfang des Jahrs 1112, als die Dschizon nach Theria reisten, um sich offiziell vorzustellen. Sie hatten die Bemühungen der Menschen einige Jahre beobachtet, um mögliche Probleme, die aus den starken Unterschieden zwischen ihnen und den Menschen resultieren konnten vorzubeugen. Anfangs war man misstrauisch, aber bald entwickelte sich ein Band des Vertrauens zwischen den beiden Rassen. Erst dann erklärten die Dschizon, warum sie gekommen waren, denn sie wussten, dass auch die Menschen bald vom Drachenheer entdeckt werden würden, einer Armee, mit der die Dschizon und andere Völker sich seit einigen Jahren teils sehr blutige Schlachten lieferten. Theria lag an einer Stelle, an der die Front dünn war und so wollte man den Menschen dabei helfen, sich gegen bald ankommenden Invasoren zu verteidigen.

Vier Jahre später, im Jahr 1116 wurden die Menschen als eine der letzten Rassen Mitglied in der Allianz der freien Inseln, zu der bereits die Zwerge, die Halblinge, die Dschizon und die Nrrmnrrn gehörten, die von den Menschen Brummer genannt wurden. Als die Drachen 1117 die Wolfsinseln angriffen, öffneten die Menschen die Friedensgrüfte und entnahmen diesen einige Waffen, die sie sich trauten einzusetzen. Die Schlacht ging siegreich für die Allianz aus, aber man war erschreckt darüber, wie ein so junges Volk zu solchen Waffen gekommen war.

Nach der Schlacht bei den Wolfsinseln griff das Drachenheer andere Bereiche der Front weit entfernt von Theria an und so übernahmen die Menschen oft die Rolle der Versorger mit Vorräten und Waffen. Im Jahr 1126 traf eine dieser Karavanen auf eine Gruppe von Pk'vrr'tan. Dabei kam es zu einem tragischen Zwischenfall, der unter dem Namen "die Beleidigung" nachhaltig die Beziehungen zwischen den Pk'vrr'tan und der Allianz, speziell aber den Menschen negativ beeinflussen sollte. Die Dschizon hatten jahrelang daran gearbeitet, auch die Pk'vrr'tan für die Allianz zu gewinnen und nun war all die Mühe umsonst gewesen.
Die Menschen versuchten jahrelang auf verschiedene Art und Weise ihr Ansehen wieder zu verbessern, aber man merkte, dass sie auch aufgrund ihrer bisher im Vergleich nur kurzen Geschichte nicht für voll genommen wurden.
Als dann 1134 ein Spähtrupp der Menschen auf der Insel Kythora, nahe den Fuchsinseln, einen bisher unendeckten intakten Tempel der Alten fand, beschloss man im Rat, dass dies die lange erwartete Gelegenheit wäre, mit den anderen Völkern gleichzuziehen. Eilig und unter größter Geheimhaltung wurde eine Expedition unter Magus Rataklion ausgesandt, um die Geheimnisse dieses Tempels zu entschlüsseln.


Erscheinung:
Menschen werden zwischen 1,5 bis 1,8m groß und gelten mit 14 als bereit, einen Beruf zu erlernen. Allerdings gilt man erst nach erfolgreicher Ausbildung als volljährig.
Pallanon
 
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